Rezension zu "Berge Meere und Giganten"
Eine monströse Science-Fiction von 1924, die es in sich hat
Nie hätte ich erwartet, zu diesem Roman eine Rezension zu schreiben.
“Berge Meere und Giganten” von Alfred Döblin war nicht das, was ich erwartet hatte. Obwohl ich den Autor und seinen Schreibstil schon kannte, dachte ich aus irgendeinem Grund, das Buch wäre ein guter “Cozy Read zum Jahresende”.
Nein, Vergangenheits-Ich, das war es nicht. Nichts ferner als das. Und ich muss gestehen - ich habe es sogar gehasst. Obwohl ich nie Bücher abbreche, war ich bei der Lektüre dieses Romans unfassbar oft sehr kurz davor, abzubrechen und aufzugeben und meine Zeit sinnvoller zu investieren in irgendeinen anderen Text, der es tatsächlich wert wäre, gelesen zu werden!
Aber dann war da doch wieder ein interessanter Funke, ein Irgendetwas, das mich gerade so bei der Stange hielt. Wie ein Maultier habe ich mich gefühlt, dem man eine Möhre vor die Nase hält und lockt, lockt, lockt.
Ich hasse es! Ach, ich liebe es! Es ist schlecht, so schlecht! Nein, es ist ein Geniestreich.Dann habe ich es also doch irgendwie geschafft, habe bis zum Ende durchgehalten, die 600 Seiten durchgearbeitet, denn Arbeit war es. Und jetzt werde ich davon berichten.
“Berge Meere und Giganten” ist ein Roman von Alfred Döblin, veröffentlicht 1924 - 100 Jahre alt! Mir liegt die 2013er Edition aus dem Fischer Verlag vor, die für 15€ verfügbar ist. Und entgegen der Aussage des Klappentexts ist das KEINE UTOPIE, sondern ein apokalyptischer, sci-fi-dystopischer Zukunftsepos, der ab dem Ende des Ersten Weltkriegs einsetzt und mehrere Jahrhunderte der Menschheitsentwicklung schildert. Dass Döblin aus den Eindrücken des Kriegs, in dem er als Arzt tätig war, und aus der generellen Stimmung der jungen Weimarer Republik heraus schrieb, erklärt wohl einiges, wenn man in den Text eintaucht. Die große Frage in Döblins Kopf: Was wird, wenn der Mensch so weitermacht wie bisher? Kurz gefasst - es wird nichts Gutes…

Da ist der Verfall von Nationalstaaten zugunsten von gigantischen Stadtstaaten, genannt ‘Stadtschaften’, ganz ähnlich wie die heute in der Zukunftsliteratur üblichen Megacities. Da ist die Überbevölkerung. Da ist der ewige technisch-wissenschaftliche Fortschritt, der vorläufig in vollkommen synthetischer Nahrung mündet, die die Verdauungstrakte der Menschen verweichlichen lässt, die Landwirtschaft und Viehzucht obsolet und die Menschen bequem und antriebslos macht.
Dann kommt als Zäsur der Uralische Krieg zwischen Europa und Asien, eine Art Zweiter Weltkrieg, der die gesamte Ebene um das Uralgebirge vollkommen vernichtet und dessen Auslöser mir beim Lesen nicht wirklich klar wurde - der meinem Eindruck nach von den westlichen Herrschern extra vom Zaun gebrochen wurde, um die Überbevölkerung in den Städten auf makabere Weise unter Kontrolle zu bekommen.
Der Roman ist in neun große Abschnitte, genannt Bücher, eingeteilt. Das bislang Geschilderte umfasst die ersten zwei Bücher, das sind 120 Seiten, das ist der erste Akt. Und ich habe ihn wirklich und wahrhaftig gehasst. Das liegt gewiss daran, dass meine Erwartungshaltung in eine vollkommen andere Richtung ging, nämlich zu einem festen Setting mit festem Zeitpunkt und einem festen Protagonisten.
Stattdessen wurde mir im Zeitraffer politischer, gesellschaftlicher, wissenschaftlich-technischer Fortschritt vorgeführt, wobei nur vereinzelt das Tempo reduziert wurde, um exemplarisch dann doch “hereinzuzoomen” zu bestimmten Menschen und ihnen eine Weile zu folgen.
Was sind das denn für Menschen, die in diesem Roman auftreten? Kurzum - sie alle haben einen Dachschaden. Die Art, wie sie miteinander reden! Fragen werden oft gestellt, die aber mit einem Punkt enden anstatt einem Fragezeichen. Wie stumpf die sich alle anfühlen! Nicht real, nicht greifbar, nicht nachvollziehbar. Und warum tun sie das, was sie tun? Warum will etwa Konsul Marke, der verstört als erster aus dem Krieg nach Berlin zurückkehrt, seine Töchter zum Selbstmord bringen?
Er vor dem Haus sich niederlassend, ging unter dem Gebrüll der Menschen wortlos zur Tür, schloß sie hinter sich. Rief, dessen braune Kleider den scharfen Geruch der Gase und des Brandes von sich gaben, seine beiden Töchter, forderte von ihnen, nachdem er sie unbewegt lange beschaut hatte, - sie weinten strichen Hände Gesicht des starren Mannes, - daß sie sich entleiben sollten. Gelegentlich wurde seine Starre von Schluchzen Aufstöhnen durchbrochen.
“Ihr wollt euch nicht töten? Wollt ihr euch nicht töten?” [...] “Ihr müßt euch töten.” “Warum? Warum nur? Was haben wir getan?” Er murmelte russisch. Dann stand er zitternd, zog die Kappe ganz über das Gesicht: “Ihr - habt nichts getan. Was soll einer getan haben. Oder zwei. Ich auch nicht. Wir haben nichts getan. Alle müssen hin.” Er fuchtelte mit dem Stahlgürtel, den er sich abgeschnallt hatte, schlug auf den Boden, als ob er etwas niederpeitschte. [...] “Ich will keine Luft mit euch. Es war nicht nötig, daß ihr in mein Haus kamt, wenn ihr nicht auf mich hört. Hier ist meine Luft. Ihr müßt weg. Alle. Tötet euch.”
- S. 121 f.
Man kann nachvollziehen, dass der Mann verstört ist - er hat gesehen, wie riesige Maschinen, meinetwegen bewegliche Bergwerke? über Landschaft und Mensch und Tier hinweggewalzt sind, wie sie undurchdringliche Feuerwände mit sich zogen, alles einstampften und vernichteten. Dass er wegen dieser destruktiven Produkte der Menschen Ekel vor der Spezies empfindet, auch. Aber was haben seine Töchter, Zivilisten, damit zu tun? Und die viel wichtigere Frage: Warum tun sie dann wirklich das, was er deliriös verlangt!?
Jourdane blieb in der Nacht am Bett Markes, der wenig schlief. Sie glaubte, er sei von einem Gift des Krieges getroffen. Während sie sich über die Stuhllehne zu ihm bückte, schwoll ein Grauen von ihm auf sie über. Eine Weile saß sie noch, dann konnte sie nicht widerstehen. Mußte den Kopf heben, die Arme auf die Stuhllehne stützen, die Füße aufdrücken, aufstehen, gehen. Den Mann im Bett sah sie nicht mehr. Sie ging zur Tür. Nahm Markes dünnen Stahlgürtel ab, band ihn um einen Riegel, steckte, einen Stuhl besteigend, den Stuhl mit Freude unter sich wegstoßend, den Kopf in die Schlinge. Der Kopf mußte in die Schlinge gesteckt werden. Sie empfand, wie sie die Füße gegen den wankenden Stuhl stieß, eine tiefrieselnde Lust über den Leib die Knie und die Arme. Zum dargebotenen Hals, der sich an die kühle anschnellende Schlinge legte, rann die schreckliche Lust herauf.
-S. 122
Was geht in diesen Gestalten vor? Überhaupt nichts? Aber es bleibt auch keine Zeit, tiefer über die Psychologie des Einzelnen nachzudenken, denn schon geht es weiter, wird herausgezoomt, das große Ganze rollt weiter, ewig weiter, und dazwischen gequetscht, fast kaum mehr als ein Werkzeug des Fortschritts der Menschheitsgeschichte, andere Charaktere. Immerhin sind das alles solche Personen, die irgendwie mit der großen Handlung, dem fortschreitenden Progress der Menschheitsgeschichte, zusammenhängen.
An diesem Punkt hätte ich zu lesen aufhören können. Habe ich aber nicht. Und seht: Dann ging es doch irgendwie besser. Nach dem Uralischen Krieg wird der Roman insgesamt etwas entschleunigt und es fällt leichter, zu folgen. Konsul Marke, als Reaktion auf den furchtbaren Krieg, beginnt die große Deindustrialisierung, reißt die Fabriken ein und schickt die Menschen wieder aufs Feld und in die Mine. Sein Nachfolger ist - Marduk, der seinen Namen übrigens von einem babylonischen Gott erhalten hat und ihn wiederrum dem dritten Buch als Titel leiht.
Oh, Marduk! Du alter Psychopath mit Schädelhaufen in deinem Zimmer. Mit einem - bisexuellen Liebesdreieck? Sehr konfus, muss ich gestehen. Ihm und den Personen seines Umfelds wird recht lange gefolgt. Das ist der Teil des Romans, in dem ich mich endlich einfinden konnte - der Teil, in dem es gut? besser? wird.
Es folgt also ein ewiges Hin und Her zwischen weiterem wissenschaftlichen Fortschritt und Rückbesinnung auf die Natur. Denn auch nach Marduk gibt es generell im Westen eine große Gegenbewegung, die Menschen kehren den Städten den Rücken zu und leben freiwillig wieder in kleinen Kommunen im Einklang mit der Natur. Da sind auf der anderen Seite Gewaltexzesse, Entfremdung, Entartung, Eskalation - bis die Menschen es zu weit treiben und Mächte entfesseln, die sie nicht besitzen sollten…
Diese Rezension kann nicht bestehen, ohne einmal den Schreibstil zu thematisieren.
Und holla die Waldfee! Döblin hat prinzipiell einen sehr eigensinnigen Schreibstil, wie in den vorangegangenen Zitaten schon erkennbar wird. Vor allem hat er aber die Angewohnheit, Wörter aufeinanderzuhäufen, ohne Punkt und Komma. Er bricht de facto fundamentale Syntaxregeln - und das macht den Roman sehr schlecht zugänglich. WENN man sich aber einmal hineingefuchst hat und versteht, dass der große Gesamteindruck relevant ist und nicht jedes einzelne Wort, dann eröffnet sich ein außergewöhnlich bildgewaltiges Erlebnis. Apokalypse! Bloße entfesselte Emotion! Farbe! Rauch! Totschlag! usw.
Hier ein Auszug. Ruhig einmal laut vorlesen:
Sechzig Kilometer Sauerstoff-Stickstoffwellen, Meilen Wasserstoff wirbelte der Erdball durch den schwarzen kraftdurchfluteten hauchfeinen Äther. Der höchste Saum der gasigen Masse schlierte, verlor sich wie Dunst einer Fackel. Kein Ohr hörte das Schlürfen Schleifen, das seidig volle Wehen an dem fernen Saum. Geschüttelt wurde die Luft im Rollen und Stürzen der Kugel, die sie mitschleppte. Lag gedreht an der Erde, schmiegte sich gedrückt dem rasenden Körper an, wehte hinter ihm wie ein aufgelöster Zopf.
-S.359
Was wird denn da eigentlich beschrieben? Island wird da beschrieben.
Wir sind jetzt in der zweiten Hälfte des Romans angekommen, und ich musste mit mir ringen, ob ich die Handlung hier weiter besprechen möchte. Ich werde es jetzt doch tun. Denn obwohl ich offensichtlich Redebedarf habe zu diesem Roman und ihn in Summe für absolut genial befinde, kann ich niemals jemals irgendjemandem empfehlen, ihn zu lesen. Also sollte ich einfach spoilern?
Ich gestehe: Ich hatte schon weitestgehend den weiteren Teil der Rezension geschrieben - und jetzt doch wieder gelöscht. Denn irgendwie bekomme ich, je länger ich über den Roman, seinen Stil, seine Handlung und seine Themen nachdenke, DOCH den Eindruck, das Buch empfehlen zu müssen. Ich finde, es ist verdammt gut! Ich habe meine Meinung gefunden! Und somit ist es meine Pflicht, das auch so kundzutun:
Es ist eine Leseempfehlung! (Mit dem Nebensatz, dass ich während des Lesens sehr wenig Spaß hatte, der Spaß kam erst NACH der Lektüre)
Also muss ich sagen, um genau zu sein:
Ich empfehle, ihn gelesen zu haben. Nicht zuletzt, damit ich mich mit jemandem darüber austauschen könnte, was da für eine Welle über einen kommt beim Lesen. Würde ich die Worte finden? Tue ich es gerade? Unmöglich! Aber gerne möchte ich in die Augen von jemandem starren und dort nur stumm wissendes Nicken finden, ein Verständnis: “Ich weiß, ich weiß doch. Was für ein Roman.” Und was für ein Roman!
Nur soviel noch zur Handlung, ohne ins Detail zu gehen: Der Romantitel beschreibt die zentralen Abschnitte. ‘Berge’, da geht es um den Ural, der im Uralischen Krieg zunichtegemacht wird.
‘Meere’? Nun, die werden auf dem Weg nach Island und später nach Grönland gekreuzt, wo der technologische Fortschritt der Menschheit sein völlig entartetes Gesicht zeigt und wo endgültig einige Grenzen überschritten werden, meinetwegen Verbrechen gegen die Natur stattfinden.
Das geht dann nach hinten los und einige wenige einflussreiche Menschen machen sich die entfesselte Energie zunutze, um zu den letztgenannten ‘Giganten’ zu werden. Der Roman ist von 1924, und dennoch haben wir hier ein Beispiel für Transhumanismus, wenn nicht sogar schon Posthumanismus!
Zuletzt - die Natur wehrt sich. Sie bemächtigt sich einer Frau als ihr Medium, die sich opfert, um auf zugegebenermaßen kryptischer Weise die Entartungen des Menschen in einem Deus-ex-machina-Moment zu beseitigen. Das Land der Siedler wird nach dieser Frau benannt. Und dann, ganz antiklimaktisch, tut Döblin es abschließend wieder: Er zoomt heraus, weit heraus, zeigt Menschen Tiere Gesteine und zuletzt den Weltraum. Der Roman ist zu Ende, die Geschichte ist es nicht, dreht sich weiter, immer weiter. Vielleicht haben wir etwas aus der ganzen Chose gelernt? Vielleicht auch nicht.
Jetzt, wo ich etwas Distanz zum Roman gewonnen habe und meine Eindrücke geordnet, verschriftlicht habe - beim zweiten Mal Lesen kann es nur besser werden. Oder wenn man sich als Erstleser vorher informiert, was man da eigentlich liest. Das habe ich eben nicht getan, ich wollte einfach irgendwas von Döblin lesen und habe dann versehentlich sein kontroverstes Werk erwischt, dieses mönströse lebende strotzende furchtbare Buch. Ich liebe hasse liebe hasse bewundere es. Schaut - da haben sich die döblin’schen Worthäufungen schon in meinen Kopf gefressen gegraben.
Aber nicht alle Bücher sind dazu da, verstanden zu werden - zumindest nicht beim ersten Mal. Gerade solche Bücher, das ist meine Erfahrung, machen einen viel stärkeren Eindruck, einen nachhaltigeren Eindruck, als solche, die keine Fragen offenlassen, die man abhaken kann. Auch wenn man nicht alles, vielleicht kaum etwas versteht - man spürt, dass da mehr dahintersteckt.
Ich möchte mein Fazit ziehen und behaupten, doch den Kern der Sache verstanden zu haben: In diesen umrissenen Jahrhunderten der Menschheitsgeschichte geht es immer und immer um den Kampf zwischen Technologie und Natur. Zuletzt scheint die Natur zu gewinnen, und das gab mir den Eindruck, dass gar nicht die Menschen der Gegenstand der Handlung waren, sondern eben sie, die Natur, die letzte Ursache von allem, das existiert.
Dazu lohnt es sich, abschließend Döblins Vorwort anzuschauen, dass ich gerissenerweise bis jetzt nicht erwähnt habe. Es ist einerlei - VOR der Romanlektüre erscheint es als - freilich gut klingender - Nonsense. Aber DANACH, meine Freunde, danach hat es eine ganz andere, tiefere Bedeutung. Und man versteht, was Döblin beim Schreiben herumtrieb, welcher Teufel ihn ritt, sogar seine Arztpraxis zwischenzeitlich zu schließen, um bloß schreiben, schreiben, schreiben zu können - Ich bin froh, dass er es getan hat.
Was tue ich, wenn ich von dir spreche. Ich habe das Gefühl, als dürfte ich kein Wort von dir verlauten lassen, ja, nicht zu deutlich an dich denken. Ich nenne dich “du”, als wärst du ein Wesen, Tier Pflanze Stein wie ich. Da sehe ich schon meine Hilflosigkeit und daß jedes Wort vergebens ist. Ich will nicht wagen euch nahe zu treten, ihr Ungeheuren, Ungeheuer, die mich auf die Welt getragen haben, dahin, wo ich bin und wie ich bin. Ich bin nur eine Karte, die auf dem Wasser schwimmt. Ihr Tausendnamigen Namenlosen hebt mich, bewegt mich, tragt mich, zerreibt mich. [...]Jetzt spreche ich - ich will nicht du und ihr sagen - von ihm, dem Tausendfuß Tausendarm Tausendkopf. Dem, was schwirrender Wind ist. Was im Feuer brennt, dem Züngelnden Heißen Bläulichen Weißen Roten. Was kalt und warm ist, blitzt, Wolken häuft, Wasser heruntergießt, magnetisch hin- und herschleicht. Was sich in Tieren sammelt, in ihnen die Schlitzaugen nach rechts und links bewegt auf ein Reh, daß sie springen schnappen, die Kiefern öffnen und schließen. Von dem, was dem Reh Furcht macht. Von seinem Blut, das fließt und das das andere Tier trinkt. Von dem Tausendwesen, das in den Stoffen Steinen Gasen haucht, raucht, sich löst, verbindet, verweht. Immer neuer Hauch und Rauch. Immer neues Prasseln Verschmelzen Verwehen. [...] Da arbeitet das Tausendnamige. Da ist es. [...]Die dunkle rollende tosende Gewalt. Ihr dunklen rasenden, ineinander verschränkten, ihr sanften wonnigen kaum ausdenkbar schönen, kaum ertragbar schweren nicht anhaltenden Gewalten. Zitternder greifender flirrender Tausendfuß Tausendgeist Tausendkopf.Was habt ihr mit mir vor. Was bin ich in euch. Ich muss sprechen von euch, was ich fühle. Denn wer weiß wie lange ich noch lebe.Ich will nicht aus diesem Leben gegangen sein, ohne daß sich meine Kehle geöffnet hat für das, was ich oft mit Schrecken, jetzt stille, lauschend, ahnend empfinde.
S.7ff.